Symbole (IX): Sai Sin - der weiße Faden

bei der Segnung unseres Massage-Studios

Der weiße Faden

In Thailand sieht man an manchen Buddha-Statuen im Tempel ein Netz aus weißen Fäden, die den Buddha berühren und dann, sternförmig oder Flächen einschließend, einige Meter über dem Boden gespannt sind. Dieser weiße Baumwollfaden heißt auf thailändisch „Sai Sin“ und steht für die Lehren Buddhas. Sein Geflecht soll den Raum, den er umspannt, beschützen und schlechte Geister abhalten.

Er wird auch oft auf Hochzeiten oder Beerdigungen eingesetzt, wo er Braut und Bräutigam oder eben den Sarg mit einem Buddha und den anwesenden Mönchen verbindet. Wird ein Haus oder eine Wohnung geweiht, legen die Mönche den Faden erst im Uhrzeigersinn um das Gebäude, bevor die Mönche den Faden berühren und alle Menschen und Dinge innerhalb des Fadens segnen.

Man kann ein Stück des "geweihten Fadens" auch persönlich bekommen: der Mönch im Tempel wird Euch den Faden mit entsprechenden Segnungen um das Handgelenk binden. So trägt man das Glück immer bei sich... Es heißt, dass man den Faden so lange tragen sollte, bis er von selbst abfällt; mindestens jedoch soll man ihn eine Woche lang tragen, damit er seine Wirkung entfalten kann. Und danach könnt Ihr ihn auch in Eurem Schmuckkästchen aufbewahren … zur Sicherheit. Zwinkernd

Auch unser Studio Thien Hom wurde natürlich zu Beginn von einem Mönch des „Wat Thai“, München gesegnet (Bilder: hier). Es scheint etwas genützt zu haben: Bisher haben wir nur sehr nette und -- ausnahmslos-- überaus zufriedene Kunden!

Eure
Pranee